Juli Kapelle

Dem geneigtem Hörer unbedingt zum wiederholten Male die wundersame, seltsame und schöne Musik von JULI KAPELLE ans Herz legen, das ist mein Ziel. Nicht weil die Band (zum Teil) aus Hildesheim kommt, sondern weil die Musik gut und aussergewöhnlich ist.
Ein schräger Ton da, ungewohnte Pianosounds dort, verschiedenste Geräuschmacher bis zum Schifferklavier (oder Akkordeon, ich kenn mich da nicht aus) ergeben einen ganz speziellen Sound. Musik voll Überraschungen. Das Album MATERIE gehört mit zum innovativsten im deutschsprachigem Raum.
Juli Kapelle - Drei Schritte
Juli Kapelle - So nah, so weit
JULI KAPELLE selbst nennt ihre Musik “elektrockrautexperimentaljassismus”, damit kann man natürlich nicht so viel anfangen. Wenn wir schon Vergleiche bevorzugen, so ist das für mich Musik, irgendwo in der Schnittstelle zwischen Indierock, Noise, Spacerock, Krautrock, Trip Hop und Jazz. Das hört sich ziemlich abenteuerlich an, und ist es auch. Man muss der Band und ihrer Musik schon ein paar Durchläufe gewähren, aber dann merkt man, dass dieses Konzept sehr gut funktioniert. Achim Sauer, der Kapellmeister versteht sein Handwerk und zaubert kleinen, feinen Melodien (mit leicht subversiven Elementen angereichert) aus dem Hut. Wie schrieb mir ein befreundeter Mensch: Das klingt wie eine Mischung aus Portishead und Einstürzende Neubauten.
Bandmitglieder:
Achim Sauer (Gitarre, Gesang), Wena (Bass), die GMS (Tastaturen) und V.B. Kühl (Schlagzeug)
Stimmen:
„Je öfter man den 12 Kunststücken lauscht, umso weniger kann man sich den Gefühlen entziehen. Das Album spielt mit Dir und Deinen Empfindungen … es lässt Dich nicht mehr los.“ Markus Koalik
Genre:
Post-Rock | Trip Hop | Indie-Rock | Experimental
Weiter Information über Juli Kapelle:
Maingold - Materie Review | Ragazzi - Rezension| Sound Base Online - Review | Radiofabrik Östereich | Review
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